Ausgewählte Fachpublikationen
Hier finden Sie Veröffentlichungen und Fachbeiträge unserer Referenten sowie eine Zusammenstellung ausgewählter Publikationen. Gerne nehmen wir auch Hinweise auf interessante Neuerscheinungen auf. Wir freuen uns über eine kurze Mail!
"Ohne Grüne Bildung, kein Green Business"
Interview mit Monika Bruckmann im Tagungsband des Campus Symposiums 2009
Der Kopenhagener Klimagipfel ist mit einem unverbindlichen Abkommen zu Ende gegangen. Viele Politiker, Organisatoren und Umweltschützer haben das Ergebnis des Klimaschutzgipfels als unzureichend kritisiert. Monika Bruckmann: „Nach fast zwei Wochen Verhandlungsmarathon haben sich die über 190 Staaten in Kopenhagen auf einen unverbindlichen Minimalkompromiss geeinigt. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch gesteckt, denn das Problem ist ungeheuer schwierig. Aber selbst gemessen daran ist das Ergebnis erbärmlich: Man hat ein Dokument offiziell "zur Kenntnis genommen", und dieses Dokument ist selbst schon recht dürftig. Es enthält außer dem Ziel, die globale Erwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, und den bereits geäußerten freiwilligen Verpflichtungen zur Emissionsminderung keine konkreten und verbindlichen Klimaschutzmaßnahmen.
Viele Unternehmen in Deutschland sind da schon weiter. Sie haben verstanden, dass gerade in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise es für Unternehmen besonders wichtig, mutig nach vorne zu schauen und den Blick auf neue Technologien und Innovationen zu richten.“ Sie haben erkannt, dass mit dem sogenannten „Green Business“, also der Vernetzung von ökonomischen und ökologischen Interessen, nicht nur aktiver Umweltschutz betrieben werden kann, sondern vor allem auch wirtschaftlicher Erfolg möglich ist. „Als Bildungsunternehmen sind wir besonders gefordert. Ohne Grüne Bildung, kein Green Business!" so Monika Bruckmann weiter.
Das UIB Umweltinstitut Bruckmann hat im September am Campus Symposium 2009 der privaten Hochschule BITS in Iserlohn teilgenommen. Thema der renommierten Wirtschaftskonferenz war „Green Business“.
Im Tagungsband ist ein Interview mit Monika Bruckmann zum Thema "Ohne Grüne Bildung, kein Green Business" erschienen. Sie finden den
Beitrag hier
GreenTech made in Germany 2.0
Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland
Herausgegeben vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Mit einem Vorwort von Sigmar Gabriel, Bundesumweltminister
2. Auflage 2009. Mit CD-ROM. X, 412 S.: mit farbigen Abbildungen. Gebunden
Verlag Franz Vahlen, München
ISBN 978-3-8006-3637-2
Preis: 29,00 €
Trotz des für viele Menschen enttäuschenden Endes des Klimagipfels in Kopenhagen, hat die Bedeutung der Schonung der natürlichen Ressourcen an Stellenwert zugenommen. Diese weltweite Herausforderung ist nur mit Hilfe innovativer Umwelttechnologien zu meistern.
Zusätzlich entwickeln sich Umwelttechnologien und Umweltinnovationen weiter zu einem Motor für Wachstum und Beschäftigung. Sigmar Gabriel, ehemaliger Bundesumweltminister:" Das Zusammenspiel von Umwelt, Wirtschaft und Arbeit hat eine neue Qualität erreicht. Die Branche modernisiert die deutsche Wirtschaft - und wächst insgesamt sogar noch schneller, als wir vor zwei Jahren in der ersten Auflage des Atlas erwartet haben. Das ist ein Lichtblick gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten."
Dies belegt auch der Umwelttechnologie-Atlas. Ihm ist zu entnehmen, dass Umwelttechnologien im Jahr 2007 rund 8 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts erwirtschafteten, bis 2020 wird sich dieser Anteil auf 14 Prozent erhöhen. Weltweit wird sich der Umsatz der Umweltindustrien bis zum Jahr 2020 mehr als verdoppeln und zwar auf annähernd 3.200 Milliarden Euro. In der ersten Auflage war man noch von 2.200 Milliarden Euro im Jahr 2020 ausgegangen. Allein diese Kennziffer konnte innerhalb von zwei Jahren um knapp 50 Prozent nach oben korrigiert werden und das vor dem Hintergrund einer schrumpfenden Weltkonjunktur.
Der Atlas wurde von Roland Berger Consultants erarbeitet und vom Bundesumweltministerium herausgegeben. Er basiert auf einer Befragung von rund 1300 Umwelttechnikunternehmen und 200 Forschungseinrichtungen in Deutschland. Im Fokus stehen sechs Leitmärkte der Zukunft: Umweltfreundliche Energieerzeugung, Energieeffizienz, Rohstoff- und Materialeffizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft und nachhaltige Mobilität. Der Atlas kartografiert die Zukunftsbranche „Green tech“: Er untersucht das Leistungsvermögen der Umwelttechnologie: in Deutschland, in den Bundesländern und bei den wichtigsten internationalen Wettbewerbern (USA, Japan, Brasilien, Russland, Indien, China). Mit seinen Analysen, Schaubildern und Karten informiert der Atlas über wirtschaftliche Potenziale und Prognosen.
Mehr infos hier
Franz Alt:
"Die Sonne schickt uns keine Rechnung - Neue Energie - Neue Arbeit - Neue Mobilität"
Piper Verlag, München - Oktober 2009
Serie Piper - Euro 9,95
ISBN 9783492254984
Wussten Sie, dass die Sonne täglich 10 000- bis 15 000mal soviel
Energie zur Erde schickt, wie die Menschen an einem Tag weltweit
verbrauchen? Sonnenlicht, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme und solarer
Wasserstoff – das sind die umweltfreundlichen Energiequellen der
Zukunft. Auf Atomkraft, Erdöl, Kohle und Erdgas können wir verzichten.
Die
Klimakatastrophe ist vermeidbar, wir haben noch eine Gnadenfrist. Franz
Alt zeigt, wie wir mit einer solaren Energiepolitik nicht nur das
Weltklima retten und der Menschheit eine Überlebenschance geben,
sondern zugleich viele neue Arbeitsplätze schaffen können. Die
Wirtschaft wird lernen, mit der Sonne zu arbeiten. Für diese Ausgabe
hat der Autor sein inzwischen zum Klassiker gewordenes Buch vollständig
überarbeitet.
Unsere Energiepolitik ist im Grunde
verfassungswidrig. Sie verstößt gegen die Würde des Menschen, gegen das
Recht auf Leben und in elementarer Weise gegen die allgemeinen
Menschenrechte. Nur eine neue große Bewegung von unten, eine
Volksbewegung für das Leben kann uns noch vor dem Untergang retten. Wir
müssen die Rettung der Umwelt selbst organisieren.
Solare
Zukunft wächst allein aus der Erneuerungskraft und Widerstandsfähigkeit
vieler Menschen. Allerdings: Nicht über neue Techniken, sondern auch
über spirituelle und ökologische Kreativität werden wir eine
menschlichere Gesellschaft.
Warum ich trotz allem Hoffnung
auf das Überleben der Menschheit habe? Von Jesus und Buddha, von Lao
Tse und von Krishna wissen wir, dass jeder Mensch ein Kind Gottes ist.
Es wird die Zeit kommen, wo uns im Gehen und Stehen, bei Tag und Nacht,
beim Wachen und Träumen diese heute verschüttete Urerkenntnis wieder
selbstverständlich sein wird. Die Rettung wird uns zuwachsen, wenn wir
wieder in allem Sein den göttlichen Ursprung erkennen: in der Luft und
im Wasser, im Boden und im Grashalm, in Blumen und Tieren, in jedem
Kind und in jedem Sterbenden. Die gesamte Natur ist eine Offenbarung
Gottes. Als Kinder Gottes haben auch wir teil an der göttlichen Natur.
Mit
diesem Empfinden werden wir in der Kraft der Sonne die göttliche
Intelligenz wiedererkennen. Die daraus erwachsende neue Ehrfurcht vor
allem Leben wird uns das Überleben und die Fülle des Lebens lehren. Die
Rettung gelingt, wenn uns wieder die metaphysische Sonne aufgeht. Über
diese göttliche Spur werden wir die Schöpfung neu lieben lernen. Was
wir aber lieben, das wollen wir auch bewahren.
Weg mit dem Brett vor der Sonne! Mit Diogenes fordern wir heute: Geht uns aus der Sonne!